Brennesselwissenschaftlicher Name: Urtica dioica Pflanzenfamilie: Brennesselgewächse Urticaceae Geschichtliches: Die Brennessel zählt zu den ältesten Heilpflanzen. Die alten Griechen nutzten die Brennessel als Heilkraut. Aus dieser Zeit ist noch einiges an Wissen erhalten was heute wieder aufgegriffen wird. So verwendeten die Griechen das Kraut gegen Arthritis bei äußerer und innerer Anwendung. Pfarrer Sebastian Kneipp schrieb: «Die Brennessel ist die verachtetste unter den Pflanzen. Für den Kenner hat sie in der Tat den größten Wert“. Inhaltsstoffe: Acetylcholin, Histamin, Ameisensäure, Carotinoide, Vitamine B und C, Magnesium, Kieselsäure, Spurenelemente, Flavonoide. beschriebene Heilwirkungen: Sie wirkt harntreibend und entwässert das Gewebe. Hilft bei der Ausscheidung von überschüssigen Ionen, Harnsäure und Harnstoff. Sie aktiviert den Stoffwechsel und regt Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse an. Sie fördert die Durchblutung z.B. von Gelenken und hilft, rheumatische Beschwerden zu lindern. Die Fruchtstände der Brennessel haben eine Wirkung auf die Haut- und Haargesundheit. Diese Wirkung machten sich früher Pferdehändler zu nutze. Ins Futter gemischt verliehen sie den Pferden ein seidig glänzendes Fell.
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